Angeln auf Island

Warum nicht mal angeln auf Island?

Island – die Insel aus Feuer und Eis. An diese Atlantik-Insel kann man schnell sein Herz verlieren. Die mystisch wirkende Landschaft und die faszinierenden Licht- und Schattenspiele am Tag und in der Nacht locken Touristen auf das raue Eiland zwischen Grönland und Norwegen.

Bestaunen Sie die Kraft der Geysire, wenn meterhohe Wasserfontänen in den Himmel schießen oder genießen Sie ein Bad in der „Blauen Lagune“ in der Nähe der Hauptstadt Reykjavik. Möchten Sie die kargen Hochebenen und grünen Täler auf dem Rücken der Pferde entdecken? Dann lassen Sie sich von den geruhsamen „Isländern“ tragen. Diese kleine Pferderasse ist durch ihren ruhigen Gang, den Tölt, auch für Reitanfänger ideal geeignet.

Island misst etwa 103.000 Quadratkilometer, von denen rund 11 Prozent von Gletschern bedeckt sind. Da Island auf dem Mittelatlantischen Rücken liegt, wird es von vulkanischen und geothermischen Aktivitäten beherrscht. Das Gebiet der Westfjorde gilt bei den Isländern als das „Ur-Island“. Der Fischreichtum rund um die sagenhafte Insel ist unbeschreiblich! Riesige Dorsch-Schwärme mit Exemplaren jenseits der 20-Kilo-Marke kreuzen vor der zerklüfteten Küste. Im Mittelwasser stoppen Seelachse Ihren Köder und lassen die Rollenbremse aufschreien. Mit einer Portion Glück bekommen Sie den Herrscher des Nordmeeres an den Haken – den Heilbutt! Fische bis 50 Kilo sind keine Seltenheit. Doch lauern am Grund auch Platten, die über 100 Kilo auf die Waage bringen. Der bisher größte Heilbutt aus isländischen Gewässern hatte bei einer Länge von 2,40 Metern 175 Kilo auf den Gräten.

Ebenfalls spannend: das Angeln vom Ufer. In den Hafenbecken lauern dicke Plattfische und entlang der rauen Küsten rauben Dorsch und Köhler. Wer lieber im Inland auf Salmoniden angelt, findet auf Island einige der besten Lachsflüsse weltweit – zum Beispiel den Laxá. Jedes Jahr werden Exemplare gelandet, die die 15-Kilo-Marke knacken. In den kristallklaren Seen und kleineren Bächen lauern Bachforellen und Saiblinge in beachtlicher Größe auf Spinner, Wobbler oder Fliege.

Das Wetter auf Island ist so wechselhaft wie das Farbenspiel des Nordlichtes. Von einer auf die andere Minute schieben sich dunkle Regenwolken vor die Sonne und sind schon kurz darauf wieder verschwunden. Dank des Golfstromes herrscht auf der Insel ein frisches, gemäßigtes Meeresklima. Kühle Sommer und verhältnismäßig milde Winter sind die Folge. Mit der passenden Kleidung sind schnelle Wetterwechsel aber kein Problem.

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